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Komitee 12 A  zur Verbesserung der Arbeitslosenversicherung für Freischaffende aus Theater/Film

Die im Herbst vom Stimmvolk angenommene Revision des Arbeitslosenversicherungsgesetzes (AVIG) sieht vor, die Beitragszeit von 12 auf 18 Monate zu erhöhen. Erst dann hat der Versicherte Anspruch auf eine volle Arbeitslosenentschädigung. Diese Änderung wird für Tänzerinnen, Choreographen, Musikerinnen, Techniker, Schauspielerinnen und Filmschaffende in der Schweiz katastrophale Folgen haben.

Im Hinblick auf die Umsetzung dieses neuen Gesetzes hat sich ein Komitee gebildet, das sich zu Ziel setzt, in der Arbeitslosenversicherungsverordnung eine Verdoppelung der Beitragszeit in den ersten 90 Tagen (statt bisher 30) für befristete Arbeitsverträge von freien Kulturschaffenden zu erreichen. Mit dieser minimalen Änderung der Verordnung würde der Schutz dieser Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer bei Arbeitslosigkeit markant verbessert.

Das Komitee 12A setzt sich zusammen aus :
Suisseculture, Syndicat Suisse Romand du Spectacle (SSRS),
Schweizerischer Bühnenkünstler Verband (SBKV), Schweizerischer Musikerverband (SMV),
Schweizer Syndikat Film und Video (SSFV),
Berufsverband der Freien Theaterschaffenden (ACT),
Union des Théâtres Romands (UTR),
Pool des théâtres romands,
Danse Suisse, Verband Film und Drehbuch Schweiz (ARF/FDS),
le Forum romand du cinéma, Action Intermittents,
le Rassemblement des Artistes et Acteurs culturels (RAAC),
le Collectif ROSA (initiateurs de la pétition "appel à la reconnaissance des professions du spectacle en Suisse Romande", qui a déjà recueilli plus de 6700 signatures),
la Société Suisse des Auteurs (SSA), etc.

Informationen über Aktivitäten und Aktionen des Komitee 12 A sind zu finden
unter http://comite12a.ifaway.net

Der Bundesrat wird diese neue Verordnung im Frühling dieses Jahres in Kraft
setzen. Zahlreiche Politikerinnen und Politiker verschiedenster Parteien, haben die akute Gefahr, dass hunderte von Kulturschaffenden auf die Strasse gestellt werden könnten, wahr genommen und unterstützen unser Anliegen. So die Grüne Partei (GPS), die Sozialdemokratische Partei (SP), der Schweizerische Gewerkschaftsbund (SGB) sowie der Stadtrat von Genf. (Wir hoffen, dass derjenige von Lausanne bald folgen wird).

Wir sind Ihnen dankbar, wenn Sie diese Informationen so breit wie möglich zirkulieren lassen und unsere Aktion gegenüber politischen Parteien, Parlamentarierinnen und Parlamentariern sowie Bundes-, Kantons- und Gemeindebehörden, mit welchen Sie in Kontakt stehen, unterstützen.

Wir danken Ihnen für Ihre aktive Unterstützung und wünschen ein neues Jahr mit einem wirkungsvollen und realen sozialen Schutz der Künstlerinnen und Künstler.

Für das Komitee 12A,
Jacob Berger (Filmschaffender)
Jean-Michel Cruchet (Direktor, Forum Romand pour le cinéma)
Philippe Macasdar (Regisseur & Direktor, Théâtre St Gervais à Genève)
Hans Läubli (Geschäftsleiter Suisseculture)
Françoise Courvoisier (Regisseurin, Direktorin, Théâtre de Poche, Genève und Präsidentin de l’UTR)
Eric Salama (Regisseur und Mitglied Collectif ROSA)
Gilles Tschudi (Schauspieler)
Jacques Michel (Schauspieler)
Julien Lambert (Koordinator Komitee 12A, Regisseur)

Kontakt: julienlambert@romandie.com, 076 428 79 60